Satzung

LAGFA Niedersachsen e.V. | Mitgliederversammlung

Satzung

§ 1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „LAGFA Niedersachsen“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und danach den Zusatz „e.V.“ führen. Die Kurzform „LAGFA“ steht für: Landesarbeitsgemeinschalt der Freiwilligenagenturen in Niedersachsen.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Hannover.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck, Aufgaben und Gemeinnützigkeit

1. Zweck des Vereins ist

1.1 die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements durch zum Beispiel:

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Förderung und Etablierung von Freiwilligenagenturen und deren Interessenvertretung
  • Eintreten für die Verbesserung der Rahmenbedingungen
  • Bildung einer landesweiten, trägerübergreifenden, fachlichen und fachpolitischen Vertretung
  • Entsendung von Vertretern in gesellschaftliche, fachliche und fachpolitische Gremien
  • Vernetzung von Organisationen im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements
  • Koordinierung von landesweiten Projekten

1.2 die Förderung von Bildung und Erziehung im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements durch zum Beispiel:

  • Durchführung von Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen sowie Fachtagungen
  • Herausgabe und Unterstützung von bildungs- und fachpolitischen Stellungnahmen
  • Qualitätssicherung und Förderung

2. Der Verein ist politisch und weltanschaulich neutral.

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschafüiche Zwecke.

4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt werden.

§3 Mitgliedschaft

1. Ordentliche Mitglieder können juristische Personen und sonstige Personenvereinigungen oder Einzelpersonen werden, die die in § 2 genannten Ziele selbst verfolgen oder unterstützen. Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag. Will er dem Antrag nicht stattgeben, entscheidet hierüber die nächste Mitgliederversammlung, wenn der Antragsteller dies schriftlich wünscht.

2. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt (schriftlich mit dreimonatiger Kündigungsfrist) oder Tod, durch einen von der Mitgliederversammlung mehrheitlich beschlossenen Ausschluss, bei juristischen Personen außerdem mit dem Ende ihrer Rechtsfähigkeit.

3. Fördermitglieder können alle juristischen Personen und sonstigen Personenvereinigungen und Einzelpersonen werden, die den Verein ideell oder materiell unterstützen wollen. Fördermitglieder haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht.

4. Alle Mitglieder zahlen einen jährlichen Beitrag. Über die jeweilige Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 4 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 5 Vorstand

1. Der Vorstand gern. §26 BGB besteht aus drei Vorsitzenden, von denen zwei den Verein gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Zum erweiterten Vorstand gehört zusätzlich eine von der Mitgliederversammlung zu bestimmenden Anzahl von Beisitzern/Beisitzerinnen.

2. Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung einzeln gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt.

3. Die Vorstandsmitglieder dürfen nicht bei derselben Institution oder Dachorganisation beschäfügt sein.

4. Der Vorstand kann eine/n Geschältsführer/in bestellen. Diese/r nimmt die laufenden Geschälte unter Verantwortung des Vorstands wahr.

5. Der Vorstand gibt sich für die Dauer seiner Amtszeit eine Geschäftsordnung, in der die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstands und im Verhältnis zu der/dem Geschäftsführer/in festgelegt wird.

6. Die Mitglieder des Vorstands können eine angemessene Tätigkeitspauschale erhalten. Über die Höhe beschließt die Mitgliederversammlung.

7. Vorstandsbeschlüsse sind schrifüich festzuhalten.

§ 6 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wird einmal im Jahr einberufen.

2. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Sie muss einberufen werden, wenn ein Drittel der Mitglieder dies schrifüich wünscht.

3. Die Einladung erfolgt in Textform mit einer vierwöchigen Frist unter Nennung der Tagesordnung.

4. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen und von dem/der Versammlungsleiter/in und dem/der Protokollführer/in zu unterschreiben.

5. Der Vertreter/die Vertreterin der jeweiligen Mitgliedsorganisation ist schriftlich für die jeweilige Mitgliederversammlung zu bevollmächtigen.

§ 7 Kassenprüfer/innen

1. Drei Kassenprüfer/innen werden für die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt.

2. Mitglieder des Vorstands oder der Geschäftsführung dürfen nicht Kassenprüfer/innen sein.

3. Die Kassenprüfer/innen haben die Aufgabe, die Revision der Buchhaltung durchzuführen und der Mitgliederversammlung darüber Bericht zu erstatten.

4. Die Revision gilt auch als durchgeführt, wenn ein/e Kassenprüfer/in aus wichtigen Gründen nicht prüfen konnte.

§ 8 Auflösung des Vereins

Bei der Auflösung des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an eine steuerbegünstigte juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger Zwecke.