Projekte

Das Integrationslotsenprogramm ist eine Fortbildung für Ehrenamtliche, in der ihnen die nötigen Kompetenzen vermittelt werden, um Neuzugewanderten und Migranten und Migrantinnen den Start in einer fremden Gesellschaft zu erleichtern.

Was machen Integrationslotsinnen und Integrationslotsen?

Durch ihre Arbeit leisten Integrationslotsen und Integrationslotsinnen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Integration von Zugewanderten. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei sehr vielfältig und können von Ort zu Ort unterschiedlich sein: Integrationslotsen und Integrationslotsinnen begleiten Einzelpersonen oder Familien, unterstützen kleine Gruppen (z. B. in einer Sprachförderung) oder sie bringen ihre interkulturellen Kompetenzen ein, indem sie als Kulturdolmetscher oder Kulturdolmetscherinnen agieren. Sie vermitteln  Kontakten zu Institutionen, verbessern die Integration zugewanderter Kinder oder unterstützen ältere Migranten und Migrantinnen. Beim Übergang von Schule in die Ausbildung können Integrationslotsen und Integrationslotsinnen dabei helfen, den passenden Weg zu finden. Weitere Betätigungsfelder liegen zum Beispiel in der Sport- und Freizeitgestaltung, in der Gesundheitsvorsorge oder im kulturellen Bereich. Die individuellen Stärken und Kompetenzen der Integrationslotsen und Integrationslotsinnen werden bei den Einsätzen berücksichtigt.

Wenn Sie selbst gerne Integrationslotsin oder Integrationslotse werden möchten, Sie bereits eine/r sind oder wenn Sie als Freiwilligenagentur, KMuT, gemeinnütziger Verein o. Ä.  die entsprechende Fortbildung durchführen lassen möchten, finden Sie alle wichtigen Informationen dazu in den “FAQs”. Informationen zum Inhalt der Fortbildung finden sie in der “Kursübersicht”.

Zur Unterstützung und Wertschätzung von Ehrenamtlichen in ihrem Engagement mit Geflüchteten hat das Land Niedersachsen mit einem kostenfreien Angebot von entlastenden Gesprächen und Fortbildungen gefördert. Der Projektzeitraum war vom 1.10.2017 bis zum 30.10.2020.

Das Angebot “Entlastende Gespräche” wurde dabei von der LAGFA Niedersachsen koordiniert und das Fortbildungsangebot von der Freiwilligenakademie Niedersachen (fan). Die entlastenden Gespräche haben Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe die Möglichkeit geboten, Angebote zur Qualifizierung und Reflexion/Stärkung oder andere erforderliche Kompetenzen zu vertiefen bzw. zu erwerben.

Projektverantwortliche:
Francesca Ferrari

post@lagfa-niedersachsen.de

Referentinnen- und Referenten-Pool
– Entweder haben die Antragstellenden selbst die Möglichkeit eine Referentin oder einen Referenten zu stellen oder sie können auf den Referentinnen- und Referenten- oder Bildungsträger-Pool der LAGFA Niedersachsen zurückgreifen.

Mit dem einjährigen Projekt „Rein ins Ehrenamt“ haben wir Strukturen geschaffen, die es geflüchteten Menschen erleichtert, sich ehrenamtlich und freiwillig zu engagieren. Durch das Gefühl aktiv die Gesellschaft gestalten zu können, wird die Wertschätzung von außen, aber auch die Wertschätzung sich selbst gegenüber gesteigert. Ziel des Projektes und für die Arbeit der LAGFA weiterhin ist die gesellschaftliche und soziale Teilhabe von allen.

Projektverantwortliche:
Francesca Ferrari

post@lagfa-niedersachsen.de

Um Sie besser in Ihrer Arbeit unterstützen zu können, haben wir im Rahmen des Projektes “Rein ins Ehrenamt” eine Liste erstellt, auf der Sie zusammengefasst Möglichkeiten zur Finanzierung von Projekten für Migranten und Geflüchteten, aber auch für andere Projekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten finden.

Hier der Download der Liste

Eine Broschüre mit weiteren Fördertöpfen finden Sie auch unter folgendem Link:
https://www.netzwerk-selbsthilfe.de/beratung/foerdertopfbroschuere/

Artikel der FA Braunschweig/ Wolfenbüttel zu dem Projekt “Rein ins Ehrenamt”

LAGFA Projekt „Wir bewegen“

2015 initiierten der Landessportbund Niedersachsen (LSB), der Niedersächsische Turnerbund (NTB) und die LAGFA das Projekt „Wir bewegen“. Ziel dieses Projektes ist die engere Vernetzung des organisierten Sports mit der Arbeit der Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen für das Ehrenamt vor Ort sowie eine weitere Förderung des Engagements in Niedersachsen.

Entstanden ist diese Zusammenarbeit aus der Impulsworkshopreihe „Engagiert im Sport“. Die Workshops wurden 2014 und 2015 gemeinsam von der LAGFA, dem LSB und dem NTB veranstaltet. Pilotstandorte für das Projekt sind zunächst: Göttingen, Osnabrück und Barsinghausen. An den unterschiedlichen Standorten werden jeweils andere Schwerpunkte gesetzt.

Projektverantwortliche:
Francesca Ferrari

post@lagfa-niedersachsen.de

LAGFA Projekt MEN / Mobile Engagementberatung

Um den bisherigen erfolgreichen Ausbau des bürgerschaftlichen Engagements in Niedersachsen weiter zu unterstützen und zu festigen, hat die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (LAGFA) Niedersachsen gemeinsam mit dem Niedersächsischen Sozialministerium am 1. August 2013 das Projekt Mobile Engagementberatung in Niedersachsen (MEN) gestartet.

Das auf drei Jahre angesetzte Programm hatte zum Ziel, die Bürgerinnen und Bürger über Engagementmöglichkeiten sowie über die Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen als Knotenpunkte des bürgerschaftlichen Engagements zu informieren. Weitere Aspekte dieses Projektes waren die Stärkung der Engagementlotsinnen und Engagementlotsen als Botschafter für freiwilliges Engagement, Engagementförderung im ländlichen Raum, demografischer Wandel und Lernen durch Engagement. Die Mobile Engagementberatung berücksichtigte bereits bestehende Netzwerke und die Handlungsschwerpunkte niedersächsischer Engagementpolitik. Um noch mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu gewinnen, wurden zudem die Vernetzung sowie die Erweiterung des Angebotsspektrums lokaler Vereine, Kommunen und Organisationen gefördert. Gerade niedrigschwellige Angebote vor Ort tragen dazu bei, dass sich Bürgerinnen und Bürger entscheiden, aktiv zu werden.

Was hat MEN geleistet?

  • Beratung von Einrichtungen und Engagementlotinnen und -lotsen vor Ort nach Bedarf
  • Beratung und Unterstützung von Kommunen
  • Förderung und Etablierung verlässlicher Kommunikation
  • Einbindung und Stärkung von vorhandenen Engagement-Netzwerken
  • Aufbau neuer Kontakte
  • Aktivierung von Engagementpotenzial

Um eine ortsnahe und verlässliche Erreichbarkeit zu gewährleisten, ist die Mobile Engagementberatung in Niedersachsen an Freiwilligenagenturen geknüpft, die als MEN Regionalstellen fungieren.

Projektverantwortliche:
Francesca Ferrari

post@lagfa-niedersachsen.de

LAGFA Niedersachsen e.V. | LernenimEngagement

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Niedersachsen will die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement von Schülerinnen und Schülern in Niedersachsen verbessern, darum hat sie 2013 und 2014 das Projekt Lernen durch Engagement gemeinsam mit der Freiwilligenakademie (fan) umgesetzt.

Ziel des Projektes war, dass das freiwillige Engagement Schülerinnen und Schülern in Niedersachsen näher zu bringen. Denn die kooperative Lehr- und Lernform “Lernen durch Engagement – LdE” bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Erfahrungen im bürgerschaftlichen Engagement zu sammeln. LdE verbindet fachliches Lernen im Unterricht mit bürgerschaftlichem Engagement außerhalb der Schule. Dabei kann das Engagement in allen gemeinnützigen Bereichen stattfinden, wobei es besonders darauf ankommt, einen realen Bedarf zu bedienen.

In ihrem Engagement erfahren die Lernenden Anerkennung, welche besonders für Leistungsschwächere sehr wertvoll ist. Erste Evaluationen der Freudenbergstiftung sagen, dass die jungen Menschen nach Teilnahme an LdE-Vorhaben offener dafür sind, sich auch zu einem späteren Zeitpunkt (wieder) zu engagieren.

Für diese Arbeit wurden Fortbildungen für 15 Multiplikatoren_innen, die in ihrer Region sowohl als Schulbegleiterinnen oder Schulbegleiter aktiv werden und in künftigen Fortbildungen als Referenten_innen zu agieren. Darüber hinaus wurde ein Netzwerk zum Erfahrungsaustausch und der Weiterentwicklung aufgebaut.

www.servicelearning.de

Projektverantwortliche:
Francesca Ferrari

post@lagfa-niedersachsen.de